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20. Januar 2026Du suchst das passende Futter für deinen Hund und willst nicht stundenlang Etiketten entziffern? Tierärzte raten meist zu ausgewogenen, alters- und gesundheitsgerechten Futtersorten mit klaren Zutatenangaben – Muskelfleisch, Innereien, hochwertige Proteine, gute Fettquellen. Das ist oft die Basis. Hier geht´s darum, wie sich Trockenfutter, Nassfutter und BARF unterscheiden, welche Inhaltsstoffe wirklich zählen und wann getreidefreie oder hypoallergene Sorten Sinn machen. Außerdem findest du Orientierung bei Marken und Spezialfutter, damit du halbwegs sicher entscheiden kannst, was zu deinem Hund passt – egal ob er ein Flummi oder ein gemütlicher Senior ist.
Was empfehlen Tierärzte beim Hundefutter?
Tierärzte schauen, dass das Futter zum Alter, Gewicht, Aktivitätslevel und Gesundheitszustand deines Hundes passt. Sie achten auf Nährstoffgehalt, gute Proteinquellen und empfehlen bei Krankheiten auch mal medizinische Diäten.
Kriterien für die Auswahl von Hundefutter
Ein ausgewogenes Verhältnis von Protein, Fett und Kohlenhydraten ist wichtig. Die Proteinquelle sollte klar benannt sein (Huhn, Lamm, Rind) und der Fleischanteil sollte stimmen, vor allem bei aktiven Hunden. Schau auf die Deklaration: Ein vollwertiges Alleinfuttermittel erfüllt die Standards von FEDIAF oder AAFCO – das ist ein guter Anhaltspunkt, dass Vitamine und Mineralstoffe ausreichend drin sind. Die Lebensphase und besondere Bedürfnisse zählen: Welpen, trächtige Hündinnen, Senioren, Sportskanonen – alle brauchen etwas anderes.
Bei Allergien oder Unverträglichkeiten geht´s oft Richtung Monoprotein oder getreidefrei. Gute Hersteller geben Herkunft, Verarbeitung und Analysen an. Füllstoffe, künstliche Farbstoffe oder dubiose Zusätze solltest du lieber meiden. Wichtig ist auch: Frisst dein Hund das Futter gern? Wie ist die Verdauung? Verträgt er es? Wenn du das Futter wechselst, mach das langsam über 7-10 Tage, sonst gibt´s oft Magen-Darm-Stress.
Rolle des Tierarztes bei der Futterberatung
Dein Tierarzt schaut sich Gewicht, Körperzustand (BCS), Blutwerte und bei Bedarf Allergietests an. Je nach Ergebnis empfiehlt er bestimmte Marken, Produktlinien oder auch mal spezielles Tierarztfutter – zum Beispiel bei Nierenproblemen, Diabetes, Hautthemen oder Magen-Darm-Geschichten. Tierarztfutter unterscheidet sich von normalem Futter durch angepasste Nährstoffprofile, weniger Mineralien oder spezielle Fasern. Das gibt´s aber wirklich nur nach Rücksprache und meist zeitlich begrenzt.
Auch Fütterungsmenge und -plan werden vom Tierarzt gecheckt. Tipps zu Kalorien, Snacks, Ergänzungen und ein Kontrolltermin gehören oft dazu.
Frag ruhig nach: Warum diese Marke? Was ist kritisch? Wie lange soll das so laufen? So bekommst du eine Empfehlung, die wirklich zu deinem Hund und seiner Situation passt.
Empfohlene Futtersorten: Trockenfutter, Nassfutter und BARF
Jede Fütterungsart bringt ihre Eigenheiten mit – Zusammensetzung, Lagerung, Nährstoffdichte. Überleg dir, was für dich und deinen Hund am besten passt: Wie gesund ist er? Was erlaubt dein Platz und Budget?
Eigenschaften von Trockenfutter
Trockenfutter (Kibble) hat meist 6-12 % Feuchtigkeit und ist recht stark verarbeitet. Es liefert viel Energie pro Volumen, hält lange ohne Kühlschrank und ist praktisch für Vorrat oder Reisen.
Achte auf die Zutaten: Fleisch sollte ganz vorne stehen, wenig „tierische Nebenerzeugnisse“, klare Angaben zu Proteinen, Fetten und Zusatzstoffen. Die Qualität schwankt stark. Billige Sorten sind oft voll mit Füllstoffen, Zucker oder Konservierungsstoffen – das kann bei empfindlichen Hunden schnell zu Problemen führen.
Trockenfutter passt, wenn du wenig Platz hast, gern regelmäßig fütterst oder Zahnstein vorbeugen willst; aber bei Hunden, die wenig trinken, musst du aufpassen, dass sie genug Wasser bekommen.
Vorteile von Nassfutter
Nassfutter bringt 65-85 % Feuchtigkeit mit und ist damit fleischiger. Es hilft, die Nieren und Harnwege zu unterstützen – besonders bei Hunden, die wenig trinken. Gutes Nassfutter hat erkennbares Fleisch, wenige Zusätze und eine transparente Nährstoffangabe. Oft ist es besser verträglich für sensible oder mäkelige Hunde.
Nachteile? Klar: Es kostet mehr pro Portion, macht mehr Müll und du brauchst ein System für offene Dosen oder Beutel im Kühlschrank, damit nichts verdirbt.
BARF und alternative Fütterungsmethoden
BARF (Biologisch Artgerechte Rohfütterung) setzt auf rohes Fleisch, Knochen, Innereien und etwas Gemüse oder Öl.
Vorteil: Du weißt genau, was drin ist, und die Nährstoffe sind meist gut verfügbar – bei Allergikern oder empfindlichen Hunden kann das helfen.
Aber: BARF braucht Wissen, Hygiene und Platz im Gefrierschrank. Fehler beim Calcium-Phosphor-Verhältnis, Vitaminen oder Sauberkeit können echt gefährlich werden.
Wenn du BARF probieren willst, hol dir Unterstützung von einer Tierärztin oder Ernährungsberaterin und arbeite mit geprüften Rezepten. Mischformen aus selbstgekochtem und hochwertigem Nassfutter sind übrigens auch eine Option, wenn du Kontrolle willst, aber nicht alles selbst machen möchtest.
Wichtige Inhaltsstoffe für die Hundegesundheit
Gute Hundeernährung steht und fällt mit ein paar Dingen: hochwertige Zutaten, genug tierisches Protein, passende Fette und sinnvolle Zusätze. Das wirkt sich direkt auf Verdauung, Muskeln, Haut, Fell und Gelenke aus.
Bedeutung hochwertiger Zutaten
Schau, dass Fleisch oder Fleischmehl ganz vorne in der Zutatenliste steht. Das sorgt für viel Protein und verhindert, dass Pflanzenstärke die Haupt-Kalorienquelle ist. Transparenz ist wichtig: Also lieber „Huhn“ oder „Rindfleisch“ statt schwammige Begriffe. Unnötige Füllstoffe und künstliche Zusätze? Braucht kein Hund. Besser sind natürliche Quellen wie Süßkartoffel für Kohlenhydrate und Probiotika für den Darm. Und kontrollier den Fettgehalt – der sollte zu Alter und Aktivität deines Hundes passen.
Tierische Proteine: Huhn, Rindfleisch, Fisch
Tierische Proteine liefern die Aminosäuren, die Hunde für Muskeln, Organe und Immunsystem brauchen. Huhn ist leicht verdaulich, oft die erste Wahl bei sensiblen Hunden. Rindfleisch bringt mehr Eisen und manchmal mehr Fett – da lohnt sich ein Blick auf die Deklaration. Fisch liefert Omega-3-Fettsäuren (EPA/DHA), die Haut, Fell und Entzündungen beeinflussen. Nachhaltigkeit und Verarbeitung sollte man mitdenken. Fleischmehl kann super sein, aber nur, wenn klar ist, woher´s kommt – hochwertiges Geflügel- oder Rindfleischmehl ist besser als „Tiernebenerzeugnisse“ ohne genaue Angabe.
Rolle der Fettsäuren und Zusatzstoffe
Omega-3-Fettsäuren sind für Haut, Fell und Gelenke wichtig – Lachsöl oder Fischmehl sind gute Quellen. Das Verhältnis von Omega-3 zu Omega-6 sollte stimmen, sonst gibt´s eher Entzündungen.
Auf den Gesamtfettgehalt achten: Junge, aktive Hunde brauchen mehr, Senioren meist weniger. Zusätze wie Glucosamin und Chondroitin unterstützen die Gelenke, gerade bei großen oder älteren Hunden. Probiotika und Ballaststoffe helfen dem Darm.
Aber: Nur sinnvoll, wenn sie auch in einer vernünftigen Menge drin sind.
Getreidefreie und hypoallergene Optionen
Getreidefreies Futter verzichtet meist auf Weizen oder Mais und setzt auf mehr Fleisch oder Kartoffel, manchmal auch Hülsenfrüchte. Hypoallergene Sorten reduzieren Allergene, indem sie auf wenige Proteinquellen oder hydrolysierte Eiweiße setzen.
Vorteile getreidefreier Ernährung
Getreidefreies Hundefutter ersetzt Getreide meistens durch tierische Proteine, Kartoffeln, Erbsen oder Süßkartoffeln. Für Hunde mit Verdauungsproblemen oder wenn du eine Unverträglichkeit vermutest, kann das durchaus Sinn machen. Schau dir den Fleischanteil genau an. Gerade bei aktiven Hunden empfehlen viele Experten einen hohen Fleischanteil (oft ab 60 %), damit sie genug Energie und Nährstoffe bekommen. Solche Produkte liefern Aminosäuren, Fettsäuren und meist auch mehr verwertbare Energie. Jede Rezeptur ist anders, also prüfe immer im Einzelfall. „Getreidefrei“ bedeutet nicht automatisch hochwertig: Manchmal wird Getreide einfach durch stärkehaltige Hülsenfrüchte oder sogar Zucker ersetzt – das bekommt nicht jedem Hund gut.
Hypoallergenes Futter bei Allergien
Hypoallergenes Hundefutter soll typische Reizstoffe vermeiden. Im Grunde gibt´s zwei Hauptarten: limitierte Zutaten(single-protein / novel protein) und hydrolysierte Proteine, die so aufgespalten sind, dass das Immunsystem sie kaum noch erkennt. Bei Allergieverdacht hilft meist eine Eliminationsdiät mit klarer Zutatenliste. Schreib auf, wie lange dein Hund ein Futter verträgt, und teste dann mal Kaninchen, Pferd oder Insektenprotein als alternative Eiweißquellen. Hydrolysierte Diäten kommen oft zum Einsatz, wenn eine Allergie wirklich diagnostiziert wurde, weil sie für das Immunsystem weniger „auffällig“ sind. „Hypoallergen“ ist übrigens kein geschützter Begriff. Lass im Zweifel immer einen Tierarzt draufschauen und halte Reaktionen über mehrere Wochen fest – das erspart Rätselraten.
Wichtige Kennzeichnungen und Zusammensetzungen
Check das Etikett: Welche Proteinquellen sind drin, wie hoch ist der Fleischanteil, gibt´s Zusatzstoffe, sind tierische Nebenerzeugnisse deklariert? Die können wertvoll sein, aber die Qualität schwankt extrem.
Wichtige Angaben auf dem Etikett:
- Fleischanteil in % oder Hauptproteinquelle (z. B. Huhn, Rind, Lamm)
- „Getreidefrei“ oder konkrete Kohlenhydratquellen (Kartoffel, Erbse)
- „Hydrolysiert“ oder „single protein“ bei hypoallergenen Produkten
- Keine künstlichen Farbstoffe oder unnötigen Konservierungsstoffe
Vergleiche die Analysewerte für Rohprotein, Rohfett, Rohfaser und Feuchtigkeit. So bekommst du ein Gefühl, ob das Futter wirklich zu deinem Hund passt.
Empfohlene Marken und Spezialfutter
Tierärzte achten vor allem auf nachvollziehbare Zutatenlisten, geprüfte Nährstoffprofile und klinische Studien bei Herstellern. Es gibt sowohl große Marken wie Dogs’n Tiger mit breitem Sortiment als auch spezielle Diät- und Therapieformen für bestimmte Probleme.
Große Marken im Expertenvergleich
Marken wie Royal Canin, Hill´s Science Diet und Orijen tauchen immer wieder in Tests und Empfehlungen auf. Royal Canin hat alters- und rassespezifische Rezepturen sowie viele medizinische Diäten. Das ist praktisch, wenn du eine Lösung für Zucht, Größe oder spezielle Erkrankungen suchst. Hill´s Science Diet punktet mit klinisch getesteten Formeln, die oft in Tierkliniken stehen. Die Diätreihen (z. B. Nierendiät, Gastrointestinal) sind leicht erhältlich und eignen sich, wenn du eine tierärztlich empfohlene Therapie weiterführen willst.Orijen setzt auf viel Fleisch und wenig Zusatzstoffe.
Wenn du auf proteinreiche, rohstoffnahe Ernährung Wert legst, könnte Orijen passen – aber frag am besten vorher deinen Tierarzt, gerade bei Welpen oder empfindlichen Hunden.
Futter für besondere Bedürfnisse: Welpen, Diät und mehr
Bei Welpenfutter kommt´s auf kontrolliertes Wachstum, das richtige Kalzium-Phosphor-Verhältnis und genug Energie an. Royal Canin und Hill´s haben spezielle Welpenlinien, die nach Entwicklungsphase und Gewicht unterscheiden. Bei Diätfutter (z. B. für Nieren, Leber, Übergewicht, Allergien) sind reduzierte Nährstoffmengen und gezielte Zusatzstoffe wichtig.
Hill´s Prescription Diet und Royal Canin Veterinary Diet bieten oft rezeptpflichtige Optionen, die du nach Diagnostik mit dem Tierarzt einsetzen solltest. Bei Futtermittelunverträglichkeiten kommen Monoprotein- oder hydrolysierte Diäten infrage. Orijen ist wegen der vielen Fleischsorten eher nichts für Allergiker; da wählst du besser getreidefreie oder spezielle hypoallergene Formeln. Futterumstellungen immer langsam angehen und regelmäßig Gewicht und Reaktionen beobachten.
Wie finde ich das passende Futter für meinen Hund?
Starte am besten mit einer ehrlichen Einschätzung: Wie alt ist dein Hund, wie aktiv, gibt´s gesundheitliche Baustellen? Das alles spielt in die Futterwahl rein.
Schreib dir ruhig mal auf, was du gerade gibst, wie viel davon, und ob dir was auffällt – Juckreiz, Durchfall oder dass er abnimmt, sowas eben. Frag beim Tierarzt nach, lass vielleicht mal ein Blutbild machen. Wenn du schon bestimmte Marken im Kopf hast, sag das ruhig – dann wird der Rat auch greifbarer. Probier neues Futter mindestens zwei bis vier Wochen aus. Schau, wie´s läuft: Wie sieht der Kot aus, wirkt dein Hund fitter, verändert sich Haut oder Fell? Beim Umstellen lieber langsam vorgehen – erst 25%, dann 50%, dann 75% neues Futter über eine Woche. Sonst gibt´s vielleicht Magenprobleme.
Und klar, praktische Dinge zählen auch: Ist das Futter überhaupt gut zu bekommen, wie teuer ist es pro Kilo, passt´s in deinen Vorratsschrank?
Wenn dein Hund spezielle Diät braucht, bleib besser beim Plan vom Tierarzt und wechsel nicht einfach auf eigene Faust.





